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S'mores and more!

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  Der erste Biss war noch vorsichtig ... ... oh ja. Schmeckt. Heute gibt es wieder eine Lektion in Sachen Kulinarisches: ein  S'more (von "some more" = etwas mehr) ist ein Beispiel für das amerikanische Prinzip "es ist süß - aber geht es auch süßer?" Dazu wird ein über dem Lagerfeuer leicht angebräunter Marshmallow in einen Schokoladenkeks gepresst. Reinbeißen und genießen - bleibt garantiert was im Bart hängen, das ist Teil der Erfahrung. Anlass war unsere Mittwochsandacht, die wir diesmal bei Gemeindegliedern im Garten feierten - allerdings etwas erweitert, denn es war zugleich Chris' Abschiedsparty, die nun leider nach Madison (die Hauptstadt von Wisconsin) zurückzieht. Auch wenn das für mich sehr traurig ist, haben wir ihr doch eine tolle Überraschungsfeier bereitet: zunächst für ein Dinner dorthin gelockt, strömte plötzlich eine große Gruppe von Gemeindegliedern aus dem Haus und Chris war überwältigt. Doch zurück zum Kulinarischen: ein weiteres Beispie...

Habitat for Humanity

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Die 12 Freiwilligen für den Habitat-Ausflug. Letzte Woche ging es mit einer Gruppe von 12 Freiwilligen auf einen Ausflug der besonderen Art: wir reisten nach Red Wing (Minnesota), um dort am Bau eines Hauses mitzuhelfen. Das Motto der Organisation Habitat for Humanity  lautet: "Wir wollen Gottes Liebe im Handeln zeigen: Wir bringen Menschen zusammen, um ein Zuhause, Gemeinschaft und Hoffnung zu schaffen." Konkret heißt das, dass für Familien mit niedrigem Einkommen Häuser gebaut werden. Habitat ist eine Non-Profit-Organisation. Der Bau der Häuser wird meist von Bauleitern im Ruhestand geleitet, die Arbeitskraft kommt von Freiwilligen, die in Gruppen anreisen, um jeweils ein Teil des Bauprozesses auszuführen. Nach dem Gottesdienst am Sonntag brachen wir mit dem Segen der versammelten Gemeinde auf. Wir reisten zunächst 4-5 Stunden nach Westen (in den USA keine große Strecke – es ist einfach ein riesiges Land!) über den mächtigen Mississippi nach Minnesota, den westlichen Nachba...

Ein paar Erinnerungen und ein Ordinationsjubiläum

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  Für die Besucher des Männerfrühstücks galt es ein Stück deutscher Geschichte zu erzählen. Letztes Wochenende stand ganz im Zeichen von Erics 25. Ordinationsjubiläum. Fast die gesamte Zeit seiner Berufung zum Pfarramt hat er hier in Kewaskum verbracht. Nun wird er dieses Jahr 59 und es geht eher auf das letzte Stück der beruflichen Strecke zu - seltsam für mich, der ich noch ganz am Anfang stehe. (Die Pfarrer im Ruhestand, denen ich hier begegnet bin, haben ihren Beruf meist bis in ihre Achtziger Jahre ausgeübt...!) Zuvor jedoch gab es am Freitag das "Männerfrühstück". Dies findet statt in dem Wohnkomplex für unabhängig lebende (ältere) Menschen, in dem ich auch wohne. (Falls sie mich doch noch ins "assisted living" - betreutes Wohnen - stecken, muss ich mir Sorgen machen.) Dieses Männerfrühstück findet einmal im Monat statt und es gibt immer einen "guest speaker" (einen Gastvortrag), der etwas über seine Arbeit oder sein Leben erzählt. Ich hatte schon fa...

Ausflug nach Green Lake

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Abendstimmung am Green Lake Am Mittwochabend hatten wir unsere erste Abendandacht unter dem Motto "Sacred Space" (Heiliger Raum), in dem wir etwas freier in der Musikauswahl sind und mehr Wert legen auf persönliche Geschichten und Diskussion. Karla, die Sonntags oft am Klavier sitzt oder andere Instrumente spielt, erzählte von einem Buch über Identität, das sie gelesen hatte, und wir über all die Dinge nach, die unsere Identität ausmachen und welchen Platz dabei unser Glaube und unsere "Identität in Gott" ausmacht - wenn vieles im Leben, was uns definiert hat, wegfällt - sei es durch eine Veränderung, durch Krankheit oder Alter usw. - was gehört zu den Sachen, die wir dann trotzdem noch "sind"? Seine Identität in Gott wurzeln zu lassen, ist auch relevant zu einem christlichen Begriff von unverlierbarer Menschenwürde: egal, was mit uns passiert in diesem Leben, in Gott ist jeder Mensch erkannt und gehalten. Am Donnerstag ging es dann nach Green Lake, wo die...